Erste Folge am Freitag, 10.01. um 20.20 Uhr auf Rai Südtirol

Für die erste Folge aus der Reihe „Auf weiß-roten Spuren“ hat sich Filmemacher Helmut Lechthaler auf die Suche nach weiß-roten Spuren in Indien gemacht. Fündig ist er in Goa, Hyderabad und Auroville geworden, wo er die Südtiroler Ingo Bernard, Fritz Neuhauser und Walter Insam mit der Kamera aufgespürt hat.

Ingo Bernard aus Seis eröffnet 2012 sein Café im kleinen Dorf Arambol in Goa. Das Dorf Arambol in Goa misst etwa 5.000 Einwohner und befindet sich an der indischen Westküste am Arabischen Meer. Dort treffen sich Rucksacktouristen, Hippies und Aussteiger aus der ganzen Welt. Nach einer abgebrochenen Ausbildung in Maschinenbau an der Gewerbeoberschule in Bozen treiste Ingo Bernard nach Indien auf der Suche nach Spiritualität. Er nahm sein Rückflug-Ticket nicht in Anspruch und blieb in Indien. Wir erfahren, was ihn in Indien hielt und heute noch fasziniert.

Nicht nur auf dem Papier, sondern auch im Herzen ist er ein Inder: Seit über 50 Jahren wirkt Fritz Neuhauser aus Bruneck als Missionar in Indien und ist auch indischer Staatsbürger. Er unterrichtete Liturgie im Priesterseminar von Hyderabad im indischen Bundesland Andhra Pradesh. Neben Hinduismus, Sikhismus und Islam ist das Christentum in Indien eine verschwindende Minderheit und doch für manchen Fundamentalisten ein rotes Tuch. Doch der Seelsorger ist überzeugt, dass seine Gegenwart und die Werte, für die er lebt, eine Hilfe sind für viele Menschen die er begleitet.

Der vor kurzen pensionierte Gemeindearzt Walter Insam aus Bozen hatte schon immer eine besondere Beziehung zu Indien. Bereits seit den 1980er Jahren trieb es ihn für längere Zeit immer wieder nach Indien und 2011 baute er in der Nähe von Auroville ein Haus, wo er mit seiner Frau Elisabetta die Wintermonate verbringt.